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Sandra Klasen neue Zweite Vorsitzende

Vorstand wird jünger und weiblicher

Die Diplomsozialpädagogin Sandra Klasen
ist am Sa. 9. März auf der AWO-Mitgliederversammlung in Heide
zur neuen zweiten Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins gewählt worden.
Sandra war bis 2017 beim Kommunaldiakonischen Wohnungsverband
im Heider Rathaus tätig. Aus dieser Zeit ist sie bestens mit der AWO Heide
sowie mit ihren Menschen und Aufgaben vertraut.
Uwe Habeck, seit 2014 zweiter Vorsitzender legte sein Amt aus gesundheitlichen
Gründen nieder. Sein Abschied wird von einem großen Dank aus Vorstand und Mitgliedschaft begleitet.
Karsten Wessels, Vorsitzender der AWO bezeichnet diesen Wechsel als ersten Baustein für einen Generationswechsel, welcher im Laufe der aktuellen Amtszeit
schrittweise eingeleitet wird.

Neues Arbeitsmarktprojekt erfolgreich gestartet

Aus Ehrenamt und Maßnahmen des Jobcenters in tarifliche Arbeitsverhältnisse

In der Großen Koalition hat die SPD unter ihrem Arbeitsminister Hubertus Heil neue Chancen für langzeitarbeitslose Menschen eröffnet. Mit dem Teilhabechancengesetz ist im Sozialgesetzbuch II (SGBII) der § 16i als Regelinstrument eingeführt worden. Damitwerden nun öffentlich geförderte, sozialversicherungspflichtige und tariflich entlohnte Arbeit für viele tausend Menschen in Deutschland fördern wird. Unter dem gängigen dem Projektnamen „Mitarbeit“ werden Beschäftigungsverhältnisse bei Arbeitgebern, Wohlfahrtsorganisationen oder Kommunen bis zu 5 Jahren gefördert.

Dazu der ehrenamtliche Vorsitzende der AWO Heide, Karsten Wessels:
„Wir haben öffentlich geförderte Arbeit schon seit vielen Jahren eingefordert und begrüßen diese Gesetzesinitiative außerordentlich. Schon als die Grundidee im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, haben wir unverzüglich die ersten Schritte eingeleitet. Mit dem Jobcenter Dithmarschen wurden die Personalauswahl und die Arbeitsstellen vorbereitet. Nachdem am 20. Dez. 2018 die Tinte unter dem Gesetz getrocknet war, haben AWO und Jobcenter sofort losgelegt.“
Bundesweit ist die AWO Heide einer der ersten Arbeitgeberinnen, welche Menschen mit diesem Programm aus der Langzeitarbeitslosigkeit herausholt. Am 15. Januar konnten die ersten fünf von sieben Arbeitsverträgen bei der Tafel Heide und in der AWO-Hauswirtschaft abgeschlossen werden. Die zuvor ehrenamtlich oder über Arbeitsgelegenheiten beschäftigten Mitarbeiter*innen haben damit nach vielen Jahren Arbeitslosigkeit und Maßnahmen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, von der sie leben können.
Die AWO kann damit ihre sozialen Dienstleistungen in Heide und Umgebung personell absichern. Da das Programm gleichzeitig einen Fokus auf Tariflohn legt, wirkt es sich bei der AWO in Heide auch für die übrigen Beschäftigten mit der Umstellung von Mindestlohn auf Tarifgehälter direkt aus.
Eine win-win-Situation für alle: Beschäftigte, Stadt, Gemeinden, Arbeitsmarkt, und für die Menschen, die unsere Hilfeleistungen brauchen.
Fazit: sozialdemokratische Politik wird hier mit sozialdemokratischer Grundhaltung umgesetzt und direkt für die Menschen vor Ort wirksam.

Karsten Wessels

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