Die Tafel Heide: Heide, Büsum, Wesselburen, Lunden

Achtung!
Wegen der aktuellen Corona Situation haben wir die Öffnungstage und-Zeiten mehrfach angepasst.
Beim Antrag einer Tafelkarte sowie bei der Lebensmittelausgabe gelten strikte Hygiene-Regeln.
Die Hinweise des Tafelpersonals, Absperrungen und Abstandsgebote sind zu beachten.

Ausgabestellen:

25746 Heide,
Neue Anlage 1
täglich Mo. bis Fr. 11:30 – 13:00 Uhr
Ansprechpartner: Mirko Lietzmann

25761 Büsum, Rosengrund 26/Sportstadion
Montags 12:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Christel Looft

25764 Wesselburen, Schülper Straße 10
Freitags 11:30 – 12:30 Uhr
Ansprechpartnerin: Ruth Paulsen

25774 Lunden , Nordbahnhofstraße 29
Mittwochs 12:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartner: Theo Kestermann

Wer ist grundsätzlich berechtigt, bei der Tafel ergänzend Lebensmittel zu erhalten?
Personen und Familien (Bedarfsgemeinschaften)mit niedrigen Einkommen, die im Einzugsgebiet der jeweiligen Tafelausgabestelle wohnen.
Einkommensgrenzen:
1 Person: 1020€
2 Personen: 1443€
2 Personen mit Kind: 2021€
für jedes weitere Kind+ 309 €

An der jeweiligen Ausgabestelle oder im Sekretariat des AWO Ortsvereins in Heide
erhalten sie auf Antrag einen Tafelausweis der zum „Einkauf“ der zuständigen Ausgabestelle berechtigt.

Neu: Lieferservice
für Personen, die gesundheitsbedingt nicht mobil sind
und daher nicht zur Ausgabestelle kommen können,
ist ein Lieferservis möglich.
Bitte fragen sie bei der Anmeldestelle / Ausgabestelle nach.

Ausgabestelle: Bestellung Liefertage: Lieferung
Heide: Dienstag am Donnerstag AWO Fahrdienst

Büsum: Montag am Ausgabetag Nachbarschaftshilfe
Lunden: Mittwoch am Ausgabetag Tafelleitung Kestermann
Wesselburen: Freitag am Ausgabetag Tafelleitung Paulsen

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um Tütengeld wird ein Lieferaufschlag von 1 € erhoben: 4€ pro Lieferung



Was wird benötigt, um einen Tafelausweis zu erhalten?
-Personalausweis und ein Einkommensnachweis:
-Leistungsbescheid des Jobcenters ALG II
-Leistungsbescheid der Agentur für Arbeit ALG I
-Rentenbescheid oder Verdienstbescheinigung
-Bescheid über Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
-bei Gehbehinderungen, der Schwerbehindertenausweis

Was machen die Tafeln?
Die Idee, die hinter den bundesweit 900 Tafeln steckt, ist bestechend einfach:
Auf der einen Seite gibt es Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, aber qualitativ noch einwandfrei sind – beispielsweise aus Überproduktionen, zu großen Lagerbeständen und bei Sortimentswechsel. Aber auch Brot und Brötchen vom Vortag, Lebensmittel kurz vor Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums, falsch abgefüllte oder verpackte Ware, saisonale Produkte zum Ernteschluss, etc.

Auf der anderen Seite gibt es in unserem Land viele Menschen mit niedrigem Einkommen, "so genannte Bedürftige“, welche diese Lebensmittel gut gebrauchen können. (Unsere Tafelkunden.)

Wir, die Tafeln bemühen uns hier um einen Ausgleich.
Mit unseren großteils ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sammeln wir diese „überschüssigen“ Lebensmittel ein und geben Diese unmittelbar an unsere Kunden weiter.
Es wird verteilt, was zur Verfügung steht – zu einem symbolischen Betrag von 3 € „Tütengeld“ pro Einkauf.
Die Tafeln helfen so wirtschaftlich benachteiligten Menschen, ihre Lebensmittelversorgung zu ergänzen und ggf. eine schwierige Zeit zu überbrücken.
Gleichzeitig wird verhindert, dass wertvolle Lebensmittel im Müll landen.
Die Tafel Heide wurde im Mai 1993 als bundesweit 3. Tafel gegründet.
In diesen 28 Jahren sind ca. 5500 Tonnen Lebensmittel gesammelt und verteilt worden.

Wir sind Träger der Tafel Heide und bieten in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Dithmarschen auch Arbeitsgelegenheiten bei der Tafel an.
Näheres unter "Arbeit bei der AWO"
Wir sind Mitglied im Landresverband Tafel Schleswig-Holstein - Hamburg e.V.
sowie im Bundesverband Tafel Deutschland e.V.

Die Tafel

Grundsätze der Tafelarbeit

Die Tafel Heide ist Mitglied
bei
Tafel Schleswig-Holstein-Hamburg e.V. (Landesverband)
sowie Tafel Deutschland e.V. (Bundesverband)

Grundsätze der bundesweiten Tafelarbeit:
- Die Tafel-Grundsätze von Tafel Deutschland e.V. sind Leitlinien zur Arbeit der Tafeln in Deutschland.
- Der Name 'Tafel' ist als eingetragenes Markenzeichen durch Tafel Deutschland e.V. rechtlich geschützt.
- Die Tafeln sammeln überschüssige Lebensmittel, die nach den gesetzlichen Bestimmungen noch verwertbar sind und geben diese an Bedürftige ab.
- Die Arbeit der Tafeln ist grundsätzlich ehrenamtlich. Sie kann – wenn möglich und notwendig – durch angestellte, geförderte Mitarbeiter unterstüzt werden.
- Die Arbeit der Tafeln wird durch Spender und Sponsoren unterstützt.
- Die Tafeln arbeiten unabhängig von politischen Parteien und Konfessionen.
- Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.
- Die Arbeit der Tafeln steht überwiegend im lokalen Bezug. Die Tafeln respektieren den Gebietsschutz, ohne miteinander zu konkurrieren.

Organisation und Finanzierung der Tafeln:
Um die gespendeten Lebensmittel an Bedürftige verteilen zu können, benötigen die Tafeln Bertriebsräume, Fahrzeuge und Kraftstoffe.
Für verderbliche Ware wie Milchprodukte, Wurst, Käse und Gemüse sind spezielle Kühlfahrzeuge nötig.
Dazu kommen die Kosten für Miete, Lagerhaltung, Kühlräume, sowie Verwaltung.
Die Anschaffungskosten für Fahrzeuge und Infrastruktur können teilweise durch Sponsoren gedeckt werden.
Doch auch der laufende Betrieb muss finanziert werden. Hier sind die Tafeln auch auf Geldspenden angewiesen.

Wer unterstützt die Tafel?
Bei den Tafeln gilt das Motto „Jede / Jeder gibt, was sie / er kann“.
Eine große Zahl von örtlichen und regionalen Handelsbetrieben und Erzeugern stellen uns seit Jahre regelmäßig Ihre Überschüsse zur Verfügung.
Privatpersonen, Unternehmen, Banken, Kirchen, Gerichte und Organisationen helfen und immer wieder mit Geldspenden.
Das Jobcenter trägt mit Arbeitsmarktmaßnahmen wesentlich zur Personalausstattung und Grundfinanzierung bei.
Bei der Tafel Heide stellen insgesamt rund 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihre Arbeitskraft und ihr Know-how dafür zur Verfügung.
Die Organisation und Geschäftsführung erfolgt hier ebenfalls ehrenamtlich durch den Vorstand des AWO Ortsvereins.
Die Verwaltung, Personalanleitung, Disposition und Fuhrbetrieb sowie die Kasse und Buchhaltung werden durch Stammkräfte der AWO professionell gewährleistet.

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