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Die Tafel Heide

Die Tafel Heide: Heide, Büsum, Wesselburen ,Lunden

Ausgabestellen:

Heide
Neue Anlage 1 Mo. – Fr. 11:30 – ca. 12:30 Uhr
Ansprechpartner/in: Dirk Thomsen / Meike Domscheit-Schroth

Büsum Rosengrund 6/Sportstadion Mo. und Do. 12:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Christel Looft

Wesselburen Schülper Straße 10 Di. und Fr. 12:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Sophia Prill, Ingrid Garbes

Lunden Bahnhof Lunden Di. und Fr. 12:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartner Theo Kestermann, Karin Kühl

Wer ist berechtigt, bei der Tafel ergänzend Lebensmittel zu erhalten?
Jede Person mit niedrigen Einkommen, die im Einzugsgebiet der Tafel wohnt.
Einkommensgrenzen: 1 Person; 950 €, 2 Personen ; 1.365 € und jedes Kind weitere 255 €

Berechtigte Personen / Familien (Bedarfsgemeinschaften) erhalten von uns an der Ausgabestelle oder im Sekretariat des AWO Ortsvereins in Heide auf Antrag einen Tafelausweis / Tafelkarte, der / die zum „Einkauf“ zu den jeweiligen Öffnungszeiten der zuständigen Tafel berechtigt.

Was wird benötigt, um einen Tafelausweis zu erhalten?
-
Personalausweis und ein Einkommensnachweis:
-ARGE-Bescheid ALG I od. ALG II oder Rentenbescheid oder Verdienstbescheinigung
-oder Bescheid über Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz)
-bei Gehbehinderungen, der Schwerbehindertenausweis

Was machen die Tafeln?
Die Idee, die hinter den bundesweit 900 Tafeln steckt, ist bestechend einfach:

Auf der einen Seite gibt es Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, aber qualitativ noch einwandfrei sind – beispielsweise aus Überproduktionen, zu großen Lagerbeständen und bei Sortimentswechsel, aber auch Brot und Brötchen vom Vortag, Lebensmittel kurz vor Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums, falsch abgefüllte oder verpackte Ware, saisonale Produkte am Ende der Saison etc.

Auf der anderen Seite gibt es in unserem Land viele „Bedürftige“, also Menschen mit niedrigem Einkommen, die diese Lebensmittel gut gebrauchen können. (Unsere Tafelkunden.)

Wir, die Tafeln bemühen uns hier um einen Ausgleich:
Mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sammeln wir diese „überschüssigen“ Lebensmittel ein und geben Diese unmittelbar an unsere Kunden weiter. Es wird verteilt, was zur Verfügung steht – unentgeltlich, bzw. zu einem symbolischen Betrag von 2€ „Tütengeld“ pro Einkauf.
Die Tafeln helfen so wirtschaftlich benachteiligten Menschen, ihre Lebensmittelversorgung zu ergänzen und eine schwierige Zeit zu überbrücken. Gleichzeitig wird verhindert, dass wertvolle Lebensmittel im Müll landen.

Wir als AWO Ortsverein Heide und Umgebung e.V. sind Träger der Tafel Heide und bieten in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Dithmarschen auch Arbeitsgelegenheiten bei der Tafel an. Damit ermöglichen wir arbeitslosen Menschen eine sinnvolle und öffentlich anerkannte Tätigkeit in unserem AWO-Team. Wir holen sie aus der Isolation heraus, unterstützen sie in sozialen Fragen und geben ihnen Hoffnung und Perspektive für die Zukunft.

Die Tafel Heide ist Mitglied im Landesverband der Tafel Schleswig-Holstein
sowie im Bundesverband der Tafeln e.V.
Grundsätze der bundesweiten Tafelarbeit:

Grundsatz 1:
Die Tafeln sammeln überschüssige Lebensmittel, die nach den gesetzlichen Bestimmungen noch verwertbar sind, und geben diese an Bedürftige ab.

Grundsatz 2: Die Arbeit der Tafeln ist grundsätzlich ehrenamtlich. Sie kann – wenn möglich und notwendig – unterstützt werden durch unterschiedlich finanzierte und geförderte Mitarbeiter.

Grundsatz 3: Die Arbeit der Tafeln wird durch Spender und Sponsoren unterstützt.

Grundsatz 4: Die Tafeln arbeiten unabhängig von politischen Parteien und Konfessionen.
Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.

Grundsatz 5: Der Name 'Tafel' ist als eingetragenes Markenzeichen durch den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. rechtlich geschützt.

Grundsatz 6: Die Arbeit der Tafeln steht überwiegend im lokalen Bezug. Die Tafeln respektieren den Gebietsschutz, ohne miteinander zu konkurrieren.

Grundsatz 7: Die Tafel-Grundsätze des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. sind Leitlinien zur Arbeit der Tafeln in Deutschland. Jede Mitglieds-Tafel erklärt durch ihre Unterschrift die Anerkennung und Einhaltung der Tafel-Grundsätze.
Grundsatz 8: Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. achtet auf die Einhaltung der Tafel-Grundsätze.

Wie stellen die Tafeln sicher, dass die Hilfe bei den Bedürftigen ankommt?

Durch ihre lokal begrenzten Gebiete kennen die Tafelbetreiber ihre Region sehr genau. Da sich zudem die Bedürftigen selbst bei den Tafeln melden, können die ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort sicherstellen, dass die Hilfe direkt dort ankommt, wo sie benötigt wird.

Wie finanzieren sich die Tafeln?

Die Tafeln finanzieren sich grundsätzlich über Spenden. Doch wozu benötigen die Tafeln Geld, wenn sie Lebensmittel gespendet bekommen und ehrenamtlich arbeiten?
Um die gespendeten Lebensmittel an die Bedürftigen verteilen zu können, benötigen die Tafeln Fahrzeuge und Kraftstoffe. Für verderbliche Ware wie Milchprodukte, Wurst, Käse und Gemüse sind spezielle Kühlfahrzeuge nötig. Dazu kommen die Kosten für Miete, Lagerhaltung, Kühlräume etc. sowie die Infrastruktur für ein Büro: Schreibtisch, Telefon, Computer, Druckerpapier etc.
Teils können die Anschaffungskosten von Fahrzeugen und Infrastruktur durch Sponsoren gedeckt werden. Doch auch der laufende Betrieb muss finanziert werden. Hier sind die Tafeln auf Geldspenden angewiesen.

Wer unterstützt die Tafeln?

Bei den Tafeln gilt das Motto „Jede / Jeder gibt, was sie / er kann“.
Bei der Tafel Heide stellen insgesamt rund 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihre Freizeit und ihr Know-how dafür zur Verfügung, dass gespendete Lebensmittel abgeholt und an Bedürftige ausgegeben werden. Die Organisation und Geschäftsführung erfolgt hier ebenfalls ehrenamtlich über den Vorstand des AWO Ortsvereins. Die Verwaltung, Personalanleitung, Disposition und Fuhrbetrieb sowie die Kasse und Buchhaltung werden durch Stammkräfte der Heider AWO professionell gewährleistet.
In Heide und Umgebung unterstützen viele Unternehmen die Tafel. Örtliche Bäckereien, Fleischereien, Supermärkte, Erzeuger, Großhandel, Verarbeitungsbetriebe und Kantinen spenden Lebensmittel.. Daneben engagieren sich bundesweit und regional Sponsoren, wie u.a. Lions, Stiftung Life, Round Table, Unternehmen, Genossenschaftsbanken, Kirchengemeinden, Dithmarscher Spendenparlament, viele Privatpersonen sowie Gerichte, die Geldbußen an uns weiterleiten, um die Finanzierung von Fahrzeugen, Betriebskosten und Arbeitsstellen zu unterstützen.


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